(v.l. und von vorn) Joachim Schwind, Vorsitzender der Stiftung Aventis Foundation machte sich ein Bild von den Möglichkeiten des mobilen Ultraschallgerätes in Tabletgröße, gemeinsam mit Oberarzt Dr. med. Felix Maximilian Fausel, Standortleiter des NEF3 von der Klinik für Anästhesiologie, Dr. med. Frank Naujoks, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Frankfurt am Main, Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme sowie Prof. Dr. med. Daniel Chappell, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie.

Von der Spende der Aventis Foundation an den Förderkreis wurden zwei tragbare Ultraschallgeräte für den mobilen Einsatz in der Notfall- und Intensivmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst gekauft. Beide Geräte sind aufgrund ihrer Größe flexibel einsetzbar und ermöglichen somit eine sogenannte Point-of-care Diagnostik – dezentral und nah am Patienten.

Spende der Aventis Foundation ermöglicht Anschaffung von tragbaren Ultraschallgeräten für den Einsatz in der Notfall- und Intensivmedizin

erschienen am 30.06.2021 | Klinikum Frankfurt Höchst

Über eine Spende der Aventis Foundation in Höhe von 10.000 EURO freut sich der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Von dem Geld wurden zwei tragbare Ultraschallgeräte für den mobilen Einsatz in der Notfall- und Intensivmedizin gekauft. Beide Geräte sind aufgrund ihrer Größe flexibel einsetzbar und ermöglichen somit eine sogenannte Point- of-care Diagnostik – dezentral und nah am Patienten. Diese beschleunigt, sowohl klinisch als auch präklinisch, die Diagnostik und somit maßgeblich die Behandungsabläufe.

Eines der neuen Geräte nutzt das Notarztteam des Klinikums für die Einsätze im Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt (NEF3), das am Klinikum stationiert ist. Hierfür wurde gemeinsam mit dem Träger des Rettungsdienstes sowie dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst der Stadt Frankfurt am Main Dr. med. Frank Naujoks ein zunächst einjähriger Probebetrieb vereinbart. Die präklinische Anwendung wird im Rahmen einer Promotionsarbeit evaluiert. Das zweite Gerät nutzen die Mediziner auf der operativen Intensivstation sowie hausintern bei Notfällen innerhalb des Klinikums.

„Ein portables Ultraschallgerät unterstützt uns dabei, schon unterwegs eine erste schnelle Diagnose zu stellen und damit rascher die richtige Therapie einzuleiten. Dies gilt besonders für eher schwer erkennbare Verletzungen wie zum Beispiel innere Blutungen. Bei akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten wir umgehend die Grundfunktionen des Herzens und der Herzklappen sowie der Lunge prüfen“, unterstreichen Chefarzt Prof. Dr. med. Chappell und Oberarzt Dr. med. Felix Maximilian Fausel, Standortleiter des NEF3 von der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie. Dadurch steige die Chance für die Patienten, dass von Anfang an die richtigen therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden.

Joachim Schwind, Vorsitzender der Stiftung Aventis Foundation: „Wir freuen uns, mit unserer zielgerichteten Förderung einen sichtbaren Beitrag für eine gute medizinische Versorgung geleistet zu haben.“

Dr. med. Harald Hake, stellv. Vorsitzender des Förderkreises, dankte der Stiftung für die erneute Unterstützung: „Mit der Spende ist ein großer Wunsch der Notärzte am Klinikum Realität geworden. Dies erleichtert nicht nur die Arbeit der Ärzte, sondern hilft vor allen den Patienten – direkt beim Rettungseinsatz und in der Klinik.“

Als zertifiziertes überregionales Traumazentrum und kindertraumatologisches Referenzzentrum gilt das Klinikum Frankfurt Höchst als eines der führenden rettungs- und notfallmedizinischen Zentren in Hessen. Auf dem Klinikgelände und damit in unmittelbarer Nähe zum Flughafen und zur BAB 66 sind ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt, ein Intensivtransportwagen der Johanniter Unfallhilfe und ein Baby-Notarztwagen stationiert. Seit 2017 kooperiert das Klinikum mit der Johanniter Luftrettung und die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie besetzt regelmäßig den Intensivtransporthubschrauber in Reichelsheim mit ärztlichem Personal.

Über die Stiftung Aventis Foundation
Die Aventis Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde 1996 von der ehemaligen Hoechst AG als Hoechst Foundation gegründet und im Jahr 2000 in Aventis Foundation umbenannt.

Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
Anfang 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Mehr Informationen zur Mitgliedschaft bzw. zu aktuellen Aktionen im Internet unter www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de