Gynomastie/Männerbrust

Eine markante männliche Brust gehört zu den Schönheitsidealen vieler Männer. Anders sieht es aus, wenn sich beim Mann eine eher weiblich anmutende Brustform, eine sogenannte „Männerbrust“, entwickelt. Diese gutartige Veränderung der männlichen Brust bezeichnet man als Gynäkomastie. Die Brustvergrößerung kommt durch eine Vermehrung von Brustdrüsengewebe oder durch Fetteinlagerung zustande. Meistens sind beide Brüste betroffen, selten nur eine Seite.

Diese Veränderung der Brust wird von Betroffenen oft als störend empfunden. Eine gut geformte männliche Brust hingegen kann sich positiv auf das Selbstbild und die Ausstrahlung auswirken und ein neues Körpergefühl herbeiführen.

 

Auf einen Blick:

OP-Dauer:          ca. 1 h

Anästhesie:       Vollnarkose

Klinik:                 ca. 1 Nacht oder ambulant

Genesung:         ca. 1-2 Wochen

Die Gynäkomastie kann anlagebedingt sein. Es gibt aber auch eine Reihe anderer Ursachen wie Medikamente oder hormonelle Einflüsse. Aus diesem Grund gilt es, behandelbare Ursachen vor einer Operation auszuschließen, weshalb im Vorfeld meist eine Untersuchung durch einen Urologen, eine Ultraschalluntersuchung und eine Hormonbestimmung erforderlich sind. In einem Beratungsgespräch können wir Sie gerne über die notwendigen Voruntersuchungen informieren.

Im Rahmen der Operation entfernen wir zuerst das überschüssige Fett und im Anschluss den überschüssige Hautmantel. Zunächst erfolgt eine Fettabsaugung der betroffenen Brust. Anschließend erfolgt die Schnittführung meist am Rand der Brustwarze, wodurch man optisch kaum sichtbare und daher nicht störende Narben erzielen kann. Die Brustdrüse kann so problemlos entfernt werden. Der verbliebene Hautmantel passt sich in den meisten Fällen selbst an die neue Brustform an. In besonders schweren Fällen der Gynäkomastie kann es vorkommen, dass die Haut nach der Operation zu ausgedehnt ist, um sich der neuen Form anzupassen. Eine Entfernung der überschüssigen Haut und eine Straffung der restlichen Haut kann in diesem Fall wieder eine natürliche Form herstellen.

Oftmals handelt es sich auch um eine „Pseudogynäkomastie“, eine reine Fettansammlung ohne Vergrößerung der Brustdrüse, die durch eine Fettabsaugung beseitigt werden kann.

Welches Operationsverfahren in Ihrem Fall am besten geeignet ist, besprechen wir gerne gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Die Operation erfolgt in der Regel unter Vollnarkose und unter stationären Bedingungen mit einem Aufenthalt von ein bis vier Tagen. Die Operation dauert ca. ein bis zwei Stunden. Die eingelegten Wunddrainagen können in den ersten Tagen je nach Fördermenge wieder entfernt werden. Die Hautnähte können nach ca. zwei Wochen gezogen werden. In den ersten drei Wochen nach der Operation ist ein Kompressionshemd zu tragen. Nach der Operation sind Stress und Belastung in den ersten 14 Tagen unbedingt zu vermeiden, danach ist der Patient unter Teilbelastung meist wieder arbeitsfähig.

Bei medizinischer Indikation durch gesundheitliche Beeinträchtigung und Schmerzen kann eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse veranlasst werden. 

Hierfür muss vor der Operation eine Kostenübernahmebestätigung des zuständigen Kostenträgers eingeholt werden. 

Wir helfen Ihnen gerne durch die Anfertigung eines Attestes zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse.

Kontakt & Team

Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Telefon.:         06196 – 80 18 8008
E-Mail:            aesthetik@main-taunus-privatklinik.de

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Unser Team

Die erfahrenen Chirurg:innen der Klinik für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie des Krankenhauses Bad Soden kümmern sich persönlich und individuell um Ihre Bedürfnisse.

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